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Fun-Technik-Zubehör

Spaß Gadgets im Test

Werbung / Kooperation mit Radbag

Kennst du dieses „will haben – muss haben – Gefühl“? Wenn du dir etwas unbedingt in den Kopf setzt, was deine Kreditkartenabrechnung in die Höhe schnellen lässt? Ich glaube, ich bin da zumindest anders als die meisten Mädchen: im Gegensatz zu Designerhandtaschen oder sündhaft teuren Schuhen und Kosmetik-Artikeln kaufe ich mir lieber Zubehör für meine Systemkamera oder Gadgets (technische Spielereien). Wobei bei Geschirr, Design für daheim und Kochzubehör doch wieder ganz das Mädchen in mir zum Vorschein kommt! Auf jeden Fall wollte ich schon lange eine Sofortbildkamera haben. Einerseits gefallen mir diese schicken Fotoapparate und andererseits stelle ich mir vor, dass man damit wirklich viel Spaß haben kann. Ich habe mich auf die Suche nach einem stylischen Gerät gemacht und bin bei Radbag fündig geworden. In diesem Online-Shop gibt es jede Menge Gadgets, aber auch Geschenkideen für alle deine Lieben. Ein Besuch lohnt sich also.

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mein neuestes Gadget: die Lomo’instant von Lomography

Den Begriff Lomografie stammt zum einen von der russischen Kleinbildkamera Lomo LC-A sowie dem Unternehmen Lomography Dieses stellt unverändert Kameras basierend auf dem sowjetischen Vorbild der 1980er Jahre her und fördert das Bewusstsein für analoge, kunstvolle Fotografie. Hier stehen Einfallsreichtum, Spaß und Spontanität im Vordergrund.

War ich beim Auspacken noch sehr euphorisch, so wird meine Vorfreude schon beim Versuch das Gerät in Betrieb zu setzen gedämpft. Leider gehöre ich zur „Ich-lese-keine-Gebrauchsanweisungen-Fraktion“. Und als Digital Native kann ich mit den Hebeln und Schiebern am ganzen Gerät vorerst einmal nicht anfangen. Ehrlicherweise muss ich sogar zugeben, dass ich 4 Versuche benötigt habe, um die Batterien in der richtigen Reihenfolge einsetzen zu können. Mit der Kamera wird aber zum Glück eine Gebrauchsanweisung mitgeliefert, die ich mir dann doch sehr genau durchlesen musste. Im Starter-Set sind leider weder Filme noch Batterien enthalten, die musste ich mir erst besorgen. In die Kamera passen die Filme von Fuji, die auch für die Instax und Instax mini geeignet sind. Zusätzlich gibt es eine Box mit vielen Tipps und Tricks für die Aufnahme-Modi. Lomo'Instant Zubehör-Lomography

Design und Ausstattung der LOMO’INSTANT

Die Polaroidkamera kommt im braunen Retro-Design daher und sieht wirklich wunderschön aus. Die Größe finde ich allerdings etwas unhandlich und sperrig, da ich kleinere Geräte gewöhnt bin. Die Lomo’Instant Kamera hat einen integrierten Blitz der sich jeden Licht- und Raumverhältnissen anpassen kann. Ein Sensor ermittelt die Helligkeit der Umgebung und stimmt die Helligkeit des Blitzes ab, wenn man den Auto-Modus einschaltet. Die Kamera kann zwischen vier Linsen variieren. Das eingebaute 27 mm Weitwinkel-Objektiv ermöglicht es, Nahaufnahmen mit der 0,4 m Naheinstellgrenze zu machen. Zusätzlich kann ein Fisheye Objektivaufsatz nachgerüstet werden, mit dem tolle Effekte erzeugt werden können. Auch das Portrait-Objektiv ist nicht im Lieferumfang enthalten. Es eignet sich für Portraits aber auch für Straßenaufnahmen oder Landschaftsfotografie. Ein Close-Up Objektiv kann gestochen scharfe Nahaufnahmen schießen. Auf der Vorderseite der Kamera befindet sich auch ein kleiner Spiegel, der für Selfies dienlich ist. Lomo-instant-kamera

Fazit

Nach einigen Versuchen merke ich, dass mich Qualität der Schnappschüsse leider nicht überzeugt. Die Fotos sind viel zu dunkel. Vielleicht liegt es daran, dass man mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten etwas intensiver herumspielen sollte. Diese werden zwar alle in der Bedienungsanleitung und auch auf der Unterseite der Kamera erklärt, aber es hat nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Oder es ist einfach der Teil der Lomografie, dass die Fotos so aussehen sollten und ich es nicht so ganz verstehe.

Ein weiterer Punkt ist der Kostenfaktor: mit ca. € 1 pro Foto ist Polaroid-Fotografieren nämlich ein teurer Spaß. Zu teuer, um einen ganzen Film mit dem Herausfinden der richtigen Einstellungen zu verschwenden. Wenn ich mir dann die Ergebnisse ansehe, ist das nicht zufriedenstellend. Vermutlich müsste man vor allem für Landschaftsfotos und Portrait-Aufnahmen das passende Objektiv nachrüsten.

Gadgets-Radbag-im-Test

Lomography-im-Test

zu dunkel: Selfie mit Kuh, auf dem zweiten Foto sind die Kühe fast nicht zu erkennen

Für Urlaubs- und Landschaftsaufnahmen ist sie aber auch aufgrund der Fotogrößen im Kreditkartenformat nicht unbedingt gedacht. Die Lomo’instant sollte wie jede Polaroid-Kamera eher für Party-Schnappschüsse oder verrückte Veranstaltungen wie Firmenfeiern und Polterabende eingesetzt werden. Auch bei einem spontanen Road-Trip mit Freundinnen wird sie sicher ein Hit sein. Dafür ist aber auch der Preis für die Kamera selbst ist mit € 109,– ohne Zubehör kein Schnäppchen (wenn man bedenkt was so alles in die Brüche gehen kann, wenn Alkohol im Spiel sein könnte).

Wer aber eigenwillige Schnappschüsse haben möchte und nur für den Moment lebt, für den ist die Lomo’instant sicher ein Hit. Es ist ein Hipster-Gadget für Kreative, die das Fotografieren etwas abseits vom Mainstream ausführen möchten und sehr experimentierfreudig sind. Ich muss mich wohl einfach noch etwas mehr mit der Materie befassen.

Systemkamera-Vergleich-Polaroid

kein Vergleich: das Foto ist mit meiner Systemkamera von Olympus entstanden

Gadget Nr. 2: Selfie me Bluetooth-Auslöser

Wer öfter mal Selfies macht, der weiß wie schwierig das sein kann, sobald man mehrere Personen auf das Foto bekommen möchte. Irgendwie sind dann oft die Hände zu kurz oder jemand wird abgeschnitten. Mit der Bluetooth-Selbstbedienung von Mustard ist das jetzt vorbei. Bis zu einer Entfernung von 10,00 m können Aufnahmen per Fernbedienung gemacht werden.

Design

Der Selfie me Shooter ist gerade mal 4 x 4 cm groß und kann durch den eingearbeiteten Ring an jedem Schlüsselbund angebracht werden. Im Retro-Design sieht die Fernbedienung auch ganz nett aus. Im Lieferumfang ist auch noch eine Plastikhalterung dabei, die als Stativ für dein Smartphone fungiert.

Fernbedienung-Selfies-Smartphones

Selfie-Shooter im Test

Der Bluetooth-Fernbedienung liegt keine Gebrauchsanweisung bei. Lediglich auf der Rückseite des Kartons wird beschrieben, wie das Teil funktionieren soll. Eine Installation einer App ist nicht notwendig und die Fernbedienung funktioniert mit jedem Smartphone. Dazu muss diese „nur“ eingeschaltet und beim Telefon das Bluetooth aktiviert werden. Das Knifflige daran ist allerdings, dass du in der Bluetooth-Einstellung am Telefon auch noch die Verbindung zum Selfie-me aktivieren musst. Das steht leider nicht am Karton, ich bin nur durch ein Youtube-Video darauf gekommen. Wenn die Verbindung einmal hergestellt ist, dann macht das Gadget aber echt großen Spaß. Endlich kann ich auch mit dem Smartphone geniale Fotos schießen. Foto-mit-Bluetooth-FernbedienungSelfie-Fernbedienung

Das Preis-Leistungs-Verhältnis mit € 21.95 finde ich ok, denn das Gadget hält immerhin was es verspricht. Es ist allerdings nicht sehr robust, weshalb ich denke, dass es nicht von sehr langer Lebensdauer bei mir sein wird. Aber es ist leicht, winzig und sehr handlich – perfekt geeignet für die Handtasche. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich mit diesem Teil noch viel Spaß und Freude haben werde.

Selfie-me-Mustard

Wie gefällt dir mein Beitrag über diese Fun-Gadgeds? Hast du mit der Polaroid-Kamera von Lomo’instant schon einmal fotografiert? Wie zufrieden warst du mit dem Ergebnis? Kennst du den Foto-Shooter von Selfie-me schon? Ich freue mich über dein Feedback.

Alles Liebe,
Anita

Danke an Radbag, dass sie mir die Gadgets kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Meine persönliche Meinung über die Produkte wurde dadurch nicht beeinflusst. 

Sofortbildkamera Lomography im Test

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